L I P U S

Low-Intentity Pulsed UltraSound   -   Niedrig-intensiver gepulster Ultraschall

Weitere Informationen: www.lipus.info

Der niedrig-intensive gepulste Ultraschall wird in der Knochenheilung bzw. bei Kallusdistraktionen eingesetzt. Er stimuliert die gestörte Frakturheilung und beschleunigt die Heilung der frischen Fraktur.
Eine zum Stillstand gekommene Heilung der Fraktur kann durch den Ultraschall wieder aktiviert werden. Die Reifung des Regenerats nach Kallusdistraktion wird unterstützt und beschleunigt, das Risiko von Komplikationen wie Regeneratversagen wird minimiert

Studien und wissenschaftliche Arbeiten, die weltweit durchgeführt wurden und bei denen das Ultraschallgerät einer amerikanischen Firma verwendet wurde, haben gezeigt, dass unter dem Einfluss von niederig-intensivem gepulstem Ultraschall die Heilung der frischen Fraktur um mehr als ein Drittel der Zeit beschleunigt wird und Frakturheilungsstörungen zur Ausheilung gebracht werden können.

Bei jeder Fraktur, bei der die Ultraschallwellen in den Frakturspalt eindringen können, ist die Behandlung mit niederig-intensivem gepulstem Ultraschall möglich. Gegenanzeigen sind bisher nicht bekannt.

Nicht anzuwenden oder nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist der niedrig-intensive gepulste Ultraschall bei:
 


 

Kontakt.htm

Beschreibung der Anwendung von

L I P U S

Low-Intentity Pulsed UltraSound   -   Niedrig-intensiver gepulster Ultraschall

System zur Stimulation der Knochenheilung


Niedrig intensiver gepulster Ultraschall wird zur Behandlung der verzögerten, bzw.  gestörten Knochenheilung und zur Beschleunigung der Ausheilungszeit von frischen Frakturen eingesetzt. Bei der Kallusdistraktion kann durch den Einfluss von niedrig intensivem Ultraschall die Reifung des Regenerates beschleunigt werden und das Risiko des Regeneratversagens minimiert werden.
 

Die Therapie:


Erfahrungswerte für die Anwendungsdauer von niedrig intensivem gepulstem Ultraschall:

Technische Gerätedaten:

 

 

Kontakt.htm

 

Patienten-Informationen

L I P U S

Low-Intentity Pulsed UltraSound

Niedrig-intensiver gepulster Ultraschall
stimuliert die Knochenheilung
 

Der Knochenbruch

Bei einem Knochenbruch handelt es sich um eine durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung hervorgerufene Unterbrechung im Verlauf eines Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke. Ein Knochenbruch kann auch bei normaler Belastung und ohne Gewalteinwirkung an krankhaft veränderten Knochen (pathologische Fraktur, Spontanfraktur) auftreten, evtl. auch als Folge krankhafter Überlastung. Eine komplizierte Fraktur, offene Fraktur oder sog. „Wundfraktur“ ist eine Fraktur mit offener Verbindung des Bruches zur Körperoberfläche nach Durchspießung der Haut durch ein Bruchstück oder nach Eindringen eines Gegenstandes an den Knochen oder bei zusätzlichen Muskel-, Nerven-, Gefäßverletzungen.

Zu einem Knochenbruch kommt es außer bei Unfällen auch häufig bei Sportarten wie

Skifahren, Reiten, Mountainbiking, Inlineskating, Turnen, Motorsport, Motorradfahren, Mannschaftssportarten wie Fußball


Sichere Symptome für einen Knochenbruch:

Gefahren bei einem Knochenbruch


Die Behandlung des Knochenbruchs

Zum guten Verlauf einer Knochenheilung ist ein gut funktionierender Stoffwechsel notwendig und optimale äußere Umstände, wie eine fachgerechte Versorgung durch Operation oder Ruhigstellung, gute Durchblutung und gezielte Belastung zum Muskelerhalt und -wiederaufbau.
Das Problem des Knochenbruchs besteht heutzutage weniger in der eigentlichen Behandlung durch den Chirurgen, als in der Zeit, die eine Frakturheilung erfordert. Dieser Heilungsprozess verläuft je nach der Bruchstelle und dem Alter des Patienten sehr unterschiedlich: Bei Kindern kann ein Bruch innerhalb von einigen Wochen heilen, während dieser Vorgang bei Erwachsenen auch Monate dauern kann.
 

Der niedrig-intensive gepulste Ultraschall kommt zum Einsatz, wenn man die Heilungszeit der Fraktur verkürzen will und bei der Behandlung der verzögerten bzw. gestörten Frakturheilung. Durch wissenschaftliche Arbeiten konnte man zeigen, dass der niedrig-intensive gepulste Ultraschall die Ausheilung der Fraktur positiv beeinflusst, bzw. die Heilung der frischen Fraktur beschleunigt.

 

Sportunfälle


Bei folgenden Sportarten kommt es häufing zu einem Knochenbruch:

Durch Gewalteinwirkung wie bei Unfällen, wird die Elastizitätsgrenze des Knochens  überbelastet, d.h. der Knochen bricht. Je nach Art der Fraktur wird ein Gipsverband ausreichend sein oder ein chirurgischer Eingriff nötig sein. Komplizierte Knochenbrüche werden operativ versorgt, die Ausheilungszeit kann einige Monate dauern. In gewissen Fällen kommt es zur verzögerten Knochenheilung. Ist der Knochenbruch nach ca. 6 Monaten noch nicht zur Ausheilung gekommen spricht man von einer Pseudarthrose. Bei etwa 5% aller behandelten Knochenbrüche tritt dieses Problem auf. Eine Spontanheilung ist nach dieser Zeitspanne nicht mehr zu erwarten, es bedarf einer erneuten Behandlung der Fraktur.

Die verzögerte oder die gestörte Frakturheilung kann mit niederig-intensivem gepulstem Ultraschall positiv stimuliert werden und es kommt lt. Angaben eines amerikanischen Ultraschallgeräte-Herstellers bei 80% – 90% der behandelten Patienten zur Ausheilung.
Die Heilung der frischen Fraktur kann um mehr als ein Drittel der Zeit beschleunigt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Fraktur umso schneller heilt, je eher die Anwendung mit Ultraschall erfolgt.

Ein Knochenbruch als Unfallfolge tritt plötzlich und überraschend auf und bedeutet für den Betroffenen Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Krankenhausaufenthalt, evtl. Spätfolgen wie Verlust der vollständigen Beweglichkeit, Arthrose, Einschränkung bei der Ausübung gewisser Sportarten, Verlust des Arbeitsplatzes oder im schlimmsten Fall den Verlust der Gliedmaßen nach Amputation. 

Für alle Patienten wird wichtig sein, so schnell wie möglich wieder geheilt zu sein, da es sich heute niemand mehr leisten möchte, für Wochen oder Monate arbeitsunfähig zu sein oder seinen Sport nicht mehr ausüben zu können, wobei Sport und Beruf oft eng verknüpft sind.

Gerade bei einer komplizierten Fraktur, die eine lange Behandlung nach sich zieht und bei der das Risiko einer verzögerten oder gestörten Heilung verhältnismäßig groß ist, wäre eine zusätzliche Behandlung mit niederig-intensivem gepulstem Ultraschall angezeigt.

Die Kosten für diese Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Allerdings sind die Privatversicherungen und die Berufsgenossenschaften bereit, im Einzelfall die Kosten zu erstatten.
Es wird aber gerade bei Freiberuflern und Leistungssportlern von großer Bedeutung zu sein, so schnell und so sicher wie möglich wieder geheilt zu sein. Dabei stellt sich die Kosten-Nutzen-Frage und die Ent-scheidung wird in vielen Fällen zu Gunsten der Therapie ausfallen, selbst wenn der Anwender sie selber bezahlen muss. Die Ausheilung der Fraktur und somit die Fähigkeit, den Beruf bzw. den Sport ausüben zu können, wird dabei im Vordergrund stehen.


Weitere Informationen: www.lipus.info